Curating as Hacking
↳ Amanda Abi Khalil

, 01:30:00
Please note that Danielle Brathwaite-Shirley’s performance MAKE THE SILENCE COUNT will be replaced by Amanda Abi Khalil’s conversation „Curating as Hacking“.
In ihrem Gespräch „Curating as Hacking“ stellt Amanda Abi Khalil eine kuratorische Praxis vor, die darauf zielt, in Zeiten des Zusammenbruchs einen Beitrag zum Gemeingut zu leisten. Ausgehend von Interventionen der Temporary Art Platform (TAP) aus den letzten zehn Jahren werden Kunstprojekte vorgestellt, die unmittelbar in die soziale Realität eingebettet sind. Vor dem Hintergrund einer Mehrfachkrise – Kriegen, Völkermorden, Zwangsmigration sowie miteinander verflochtenen wirtschaftlichen und ökologischen Zusammenbrüchen – wird das Gespräch aufzeigen, wie kuratorische Praktiken Brüche innerhalb sozialer und kultureller Systeme erzeugen können. Es wird eine Kunstpraxis vorstellen, die über herkömmliche Maßstäbe für soziale Veränderung oder ästhetischen Wert hinausgeht, und aufzeigen, wie kuratorische Praxis kollektive Lebensformen, Vorstellungskraft und Solidarität unter prekären Bedingungen aufrechterhalten kann. TAP ist eine gemeinnützige Organisation, die Rahmenbedingungen für Gemeinschaften, private Einrichtungen und staatliche Institutionen schafft, in denen zeitgenössische Künstler*innen Verbündete sein können, um in prekären Kontexten dauerhaften sozialen Wandel voranzutreiben. TAP betrachtet den öffentlichen Raum als Ort des Handelns und gibt Kunstwerke in Beirut und Rio de Janeiro sowie in Dörfern und an archäologischen Stätten in Auftrag. Die Projekte erstrecken sich auf Räume der alltäglichen öffentlichen Nutzung – wie Bibliotheken, Kindergärten und seit kurzem auch Krankenhäusern.
- Sektion Section: An Incomplete Assembly
- Programm Programme: Curating as Hacking