Antuca

↳ María Barea, Warmi Cine y Video

PE 1992, 01:12:00

Spanisch mit englischen Untertiteln


Einen Film zu drehen, der die dramatischen Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen aus ländlichen Regionen widerspiegelt, die auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen nach Lima migrierten, war für mich ein unverzichtbares Anliegen. Am Ende des 20. Jahrhunderts, in den 1990er-Jahren, wiederholte sich (diese) Geschichte. Da diese jungen Frauen Analphabetinnen waren, blieb ihnen nur die Option, als Hausangestellte bei Familien unterschiedlicher sozialer Schichten zu arbeiten. In den meisten Fällen lebten sie unter sklavenähnlichen Bedingungen und mussten alle Arten von Missbrauch in Form körperlicher und psychischer Gewalt erdulden. 

Die Aufarbeitung dieses Themas mit den Mitteln des fiktionalen Erzählens bot die Möglichkeit, diese harte und komplexe Realität sichtbar zu machen und das Bewusstsein unserer Gesellschaft dafür zu schärfen. Die aktive Beteiligung realer „Hausangestellter“, die sich in einer Vereinigung organisiert hatten, ermöglichte es „Hausangestellten“ verschiedener Generationen und aus verschiedenen Teilen der Welt, sich voll und ganz mit unserer Hauptfigur Antuca zu identifizieren und sich durch sie würdig repräsentiert zu fühlen – auch noch 35 Jahre nach der Premiere. (María Barea)


Im Anschluss Gespräch mit María Barea (in englischer Sprache).

  • Sektion Section: Film
  • Programm Programme: they gave us flames, we made a fire 4
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