Al-Manam

↳ Mohamad Malas

SY 1987, 00:45:00

Arabisch mit englischen Untertiteln


Der Film wurde 1980-81 gedreht und besteht aus Interviews mit verschiedenen palästinensischen Geflüchteten, darunter Kinder, Frauen, alte Menschen und militante Aktivist*innen aus den libanesischen Flüchtlingslagern Sabra, Shatila, Bourj el-Barajneh, Ain al-Hilweh und Rashidieh. In den Interviews werden sie von Mohammad Malas zu ihren nächtlichen Träumen befragt. Diese drehen sich immer um Palästina: Eine Frau erzählt von ihren Träumen, den Krieg zu gewinnen; ein Fedai von Bombardierungen und Märtyrertum; ein anderer Mann berichtet von einem Traum, in dem er Emire aus den Golfstaaten trifft, die ihn jedoch ignorieren. Während der Dreharbeiten lebte Malas in den Lagern. Er führte Interviews mit mehr als 400 Menschen. Als es 1982 zu den Massakern von Sabra und Shatila kam, bei denen mehrere Menschen, die er interviewt hatte, ums Leben kamen, stellte er die Arbeit an dem Projekt ein. Erst 1986 schnitt er das viele Stunden umfassende Filmmaterial zu diesem Film zusammen.


Im Anschluss Workshop und Lesung mit Ali Al-Adawy (in englischer Sprache).

Im Anschluss an die Vorführung moderiert Ali Hussein Al-Adawy eine Diskussionsrunde, in der wir uns mit der Praxis des „militanten Films“ nach dem fortdauernden genozidalen Krieg in Palästina und dem permanenten Krieg in der Region auseinandersetzen. Wir betrachten die Schnittstellen zwischen dem Film und Malas’ Tagebuch The Notebook of The Dream und stellen einen Dialog mit Elias Khourys Roman White Faces her, aus dem Auszüge gelesen werden und über den wir gemeinsam diskutieren wollen.


  • Sektion Section: Artist in Focus. Marwa Arsanios
  • Programm Programme: Programm 3
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